Bundescamp 2022

Voll Dankbarkeit blicken wir zurück auf das Bundescamp in Gotha und die einzigartige Atmosphäre, die wir dort erleben durften. Anfang August füllte sich die Pferderennbahn Gotha/Boxberg mit über 16.000 Rangern aus ganz Deutschland und so entstand Deutschlands größtes Pfadfinderlager. Der erste Tag war von der Ankunft aller Teilnehmer und dem gemeinsamen Aufbau geprägt. Es entstanden Zelte als Schlafplätze, Feuertische und Sitzgelegenheiten für Gemeinschaft und die Zeit im Team. Aber auch beeindruckende Tore und Bauwerke durften nicht fehlen. So wurde aus 200.000 Meter Stangenholz mit Palstek und co. eine richtige Rangerstadt errichtet. Abends füllten sich die Reihen der großen Arena und es begann der Countdown zur Eröffnungsveranstaltung. An diesem und an allen anderen Abenden leitete uns die Band auf der Hauptbühne bei den Rangerliedern und im Lobpreis an. Ein großes Ranger- Orchester bestehend aus Musikern zahlreicher Stämme nahm uns über den Abend hinweg klangvoll mit in eine Welt voller Geschichte und begleitete mit einem Soundtrack, der eigens für das Camp komponiert wurde das Theaterstück, welches uns die Geschichte von Marco Polo erzählte. Die weiteren Tage waren mit zahlreichen Aktivitäten gefüllt: der legendäre Marco-Polo-Run, wo die Teams gemeinsam Hindernisse bewältigen konnten, die über den gesamten Campplatz verteilt waren. Zahlreiche Workshops und Wettbewerbe, ein Logbuch-Tag und weitere Angebote rundeten die Tage ab. Abends ließen wir die Tage in den Tavernen ausklingen und konnten bei Crepes, Chai und Co. ein bisschen Ranger-Nachtleben genießen.
Wir sind so dankbar für die Zeit, die wir als Stamm auf dem Bundescamp erleben durften und fahren mit unseren Herzen voll schöner Erlebnisse nach Hause.

Was fliegt denn da?

Die Vorbereitungen aufs Bundescamp sind in der ganz heißen Phase. Die Zeit fliegt geradezu auf uns zu. Genauso wie die Teppiche offensichtlich! Auf dem Bundescamp wird es viele verschiedene Kulturen geben und wir werden zur Kultur der Araber gehören.
Am letzten Tag gibt es für alle Wettkämpfe, an denen sie teilnehmen können. Bei uns: Team-Challlenge Fliegender Teppich. Mit Hindernisparcour. Und das musste auch schon vorher ausgetestet werden 😉

Bundescampvideo des Tages

Bald geht es los und wir machen uns auf den Weg auf den Spuren Marco Polos. Und das zusammen mit über 18.000 anderen Rangers aus ganz Deutschland. Wusstest du schon? An jedem Camp-Tag wird es einen frischen Clip auf unserem YouTube Kanal geben, der die Highlights des Vortages zeigt.

https://www.youtube.com/playlist?list=PLn6JsLMjzgG5nqb6ukgzXQ9emeqlPFG_Z

Wir freuen uns, wenn ihr auch hier Zuhause euch mitfreuen könnt und für uns betet.

Verabschiedung von Sarah

Letzten Sonntag mussten wir Sarah leider als Teil unseres Stammes verabschieden, da ihre Zeit in Gießen jetzt beendet ist und sie wieder zurück in ihre sächsische Heimat zieht. Wir sind sehr dankbar für die Zeit mit ihr und wünschen ihr alles Gute und Gottes Segen für ihren weiteren Weg.

20-Kilometer-Wanderung der Pandas

Bei schönem Sonnenschein wanderte das Team der Pandas eine Runde von Holzheim bis Butzbach und wieder zurück. Unterwegs gab es eine leckere Mahlzeit auf dem Trangia an einer schönen Stelle im Wald. Die Kochzeit wurde dabei ausgenutzt, um sich noch ein bisschen auszutoben. Unser Platz im Wald erwies sich dabei sogar als Frisbee-tauglich ;). In Butzbach angekommen ging es mit einem Eis in der Hand singend über die Felder zurück nach Holzheim. Erschöpft, aber fröhlich trat von dort aus jede wieder die Heimreise an.

Aktionen in den Herbstferien

In den Herbsferien konnten unsere Teams die Zeit nutzen, um noch ein Ranger-Highlight zu erleben.

Die Pfadranger waren dafür nach Schotten in den Vogelsberg gefahren. Dort stand eine Wanderung mit zwei Übernachtungen in Schutzhütten im Wald an. Dafür hatten sich alle Beteiligten ins Zeug gelegt und jeder etwas zur Planung beigetragen. Insbesondere das Wetter machte die Aktion dann unvergesslich und konnte es konnte bewiesen werden, dass alle Beteiligten Regen-, Kälte- und Sturmsicher sind. Nichtsdestotrotz haben die abenteuerlichen Momente im Wald nicht an der Stimmung gerüttelt und alle kehrten erschöpft, aber glücklich, wieder nach Hause zurück.

Etwas weniger abenteuerlich ging es beim Team der Pandas zu: dort trafen sich alle Mitglieder zu einer gemeinsamen Übernachtung in Gießen. Ein Gottesdienstbesuch am Sonntag bildete den Abschluss der Aktion.

Jetzt freuen wir uns, dass die Team- und Stammtreffen nach den Ferien wieder weitergehen.

Kanutour als Stamm-Hajk

Was könnte man als Ersatz für ein Camp machen – unter Einhaltung der Corona-Hygiene-Richtlinien – fragten wir uns, und so entschieden wir uns dafür, am 01. August 2020, während den Sommerferien, eine Kanutour zu veranstalten. Das Wetter war fantastisch, so um die 30 Grad. Nach einer kurzen Einweisung fuhren wir mit der ersten Gruppe in kleinen Teams so gegen 10:00 Uhr von Roth los. Wobei sich gerade der Beginn der Fahrt als besonders tückisch herausstellte: Wegen der langen Trockenperiode war die Lahn sehr flach und wir mussten gleich am Anfang mehrfach aussteigen, um die Kanus durch das flache Gewässer zu ziehen. Das machte den Mitfahrern besonders Spaß, denn das veranlasste sie dazu direkt im Wasser zu bleiben, um mit den Kanus mit zu schwimmen. Natürlich durften Wasserschlachten mit den Paddeln und Wettrennen nicht fehlen. 

Ein friedlicher Abschnitt auf der Lahn – bevor Wasserschlachten losgingen.

Gegen 13:30 Uhr erreichte die Kanugruppe das geplante Ziel Wißmar. Dort warteten schon die Teams, die am Vormittag gehajkt waren und nachmittags die Kanus wieder nach Gießen bringen würde. Alle, die von Roth losgefahren waren, würden nämlich am Wißmarer Campingplatz übernachten. 

Nach einer kurzen Stärkung hielt Stammleiterin Tabea die Andacht. Sie handelte von dem Jungen Josef, welcher in jungen Jahren von seinen Brüdern als Sklave verkauft wurde. Er musste diese Reise mit vielen Umwegen auf sich nehmen, denn Gott hatte einen Plan. Als Josef viele Jahre später erwachsen war, rettete er so seiner Familie das Leben. Als rechte Hand des Pharao verwaltete er die Vorräte während einer siebenjährigen Hungersnot und konnte so seiner Familie etwas zu essen geben. Gott handelt oft für uns unverständlich, aber er hat einen Plan für unser Leben!

In kleinen Gruppen ging es durch den Wißmarer Wald. Links oben zeigt sich zudem: eine Hummel?

Nach der Andacht machte sich Gruppe 2 mit den Kanus auf der Lahn auf den Weg nach Gießen. Währenddessen gingen die Jungen der ersten Gruppe auf einen kleinen Haik und das Team der Mädchen tobte im Badesee, welcher zum Campingplatz gehört.

Abends wurden in den Übernachtungsteams Würstchen und Kartoffeln im Trangia gekocht und die Biwaks für die Übernachtung aufgebaut. Wir ließen den Abend am Strand des Sees ausklingen und einige der Jungs entschieden sich für ein kleines Mitternachtsbad. Die Nacht verlief ruhig. Es regnete leicht und gewitterte etwas heftig, aber Gott hielt seine schützende Hand über unser kleines Camp. Etwas verschlafen wurden die Kinder am nächsten Morgen um 10:00 Uhr abgeholt, aber etwas müde zu sein gehört zu einer Rangeraktion irgendwie auch dazu. 😉

Artikel von Franca Eckhardt

Stamm-Hajk

Wir freuen uns, euch zu unserem Stamm-Hajk am 1. August 2020 einladen zu können!

Wir wollen neue Pfade gehen und uns als Stamm in Kleingruppen auf einen Hajk begeben. Wir werden wandern, Kanu fahren, gute Pausen miteinander verbringen und uns am Ende endlich wieder als gesamter Stamm coronakonform sehen. Lasst euch überraschen, was euch sonst noch erwartet!


Verbindliche Anmeldung bis 25. Juli 2020, unter stammwart[at]rr455.de. Seid schnell, es gibt nur begrenzte Plätze!

Osterfreude und Challenge #3

Ihr Lieben Ranger,  

Nun sind zwei Wochen Osterferien vorüber, die für euch vermutlich ganz anders waren als vergangene Ferien. Wahrscheinlich wurden auch bei euch etliche Dinge abgesagt: Treffen mit Freunden und Verwandten, Gottesdienste, Urlaube… 

Aber eins ist nicht abgesagt worden: Ostern!  Auch dieses Jahr durften wir uns voll Freude an die Auferstehung von Jesus erinnern und uns von ihm mit Hoffnung erfüllen lassen. Jesus ist in all das Chaos dieser Welt gekommen, um uns Vergebung und Frieden zu bringen. Wir wünschen euch, dass ihr diese Freude mit in euren Alltag nehmt.  

Als kleinen Rückblick auf die vergangenen Wochen sind hier ein paar Bilder der Corona-Challenge. Es wurden fleißig Kekse gebacken, Krokis gemalt, sich mit der Kluft verkleidet… Unten ist ein kleiner Einblick. Um auch weiterhin als Ranger in Kontakt zu bleiben gibt es auch diese Woche neue Challenges. Wir freuen uns wieder auf eure kreativen Ideen und Einsendungen bis nächste Woche Sonntag (26.04.).

Challenge A: Der Ranger-Stern

Schaffst du es, einen Rangerstern aus Dingen zu legen, die du zu Hause und/oder in der Natur findest?

Challenge B: Die Jünger in (freiwilliger) Quarantäne

Auch manche Jünger von Jesus kannten es, in einem Haus eingeschlossen zu sein. Nach Jesu Tod waren manche von ihnen gemeinsam in einem Haus in Jerusalem. Doch dann passierte das Unvorstellbare! Was war das genau? Lies es nach in der Bibel im Evangelium des Johannes, Kapitel 20 ab Vers 19 bis zum Ende des Kapitels und schreibe alle Namen auf, die dort genannt werden.

Challenge C: Knoten und Bünde

Damit das Rangerwissen nicht ganz einrostet: mache einen Knoten und einen Bund und schicke davon ein Foto! Du darfst dir aussuchen, welche Knoten und Bünde du machen möchtest (als Vorschlag: Kreuzknoten und Parallelbund).