Verabschiedung von Sarah

Letzten Sonntag mussten wir Sarah leider als Teil unseres Stammes verabschieden, da ihre Zeit in Gießen jetzt beendet ist und sie wieder zurück in ihre sächsische Heimat zieht. Wir sind sehr dankbar für die Zeit mit ihr und wünschen ihr alles Gute und Gottes Segen für ihren weiteren Weg.

20-Kilometer-Wanderung der Pandas

Bei schönem Sonnenschein wanderte das Team der Pandas eine Runde von Holzheim bis Butzbach und wieder zurück. Unterwegs gab es eine leckere Mahlzeit auf dem Trangia an einer schönen Stelle im Wald. Die Kochzeit wurde dabei ausgenutzt, um sich noch ein bisschen auszutoben. Unser Platz im Wald erwies sich dabei sogar als Frisbee-tauglich ;). In Butzbach angekommen ging es mit einem Eis in der Hand singend über die Felder zurück nach Holzheim. Erschöpft, aber fröhlich trat von dort aus jede wieder die Heimreise an.

Aktionen in den Herbstferien

In den Herbsferien konnten unsere Teams die Zeit nutzen, um noch ein Ranger-Highlight zu erleben.

Die Pfadranger waren dafür nach Schotten in den Vogelsberg gefahren. Dort stand eine Wanderung mit zwei Übernachtungen in Schutzhütten im Wald an. Dafür hatten sich alle Beteiligten ins Zeug gelegt und jeder etwas zur Planung beigetragen. Insbesondere das Wetter machte die Aktion dann unvergesslich und konnte es konnte bewiesen werden, dass alle Beteiligten Regen-, Kälte- und Sturmsicher sind. Nichtsdestotrotz haben die abenteuerlichen Momente im Wald nicht an der Stimmung gerüttelt und alle kehrten erschöpft, aber glücklich, wieder nach Hause zurück.

Etwas weniger abenteuerlich ging es beim Team der Pandas zu: dort trafen sich alle Mitglieder zu einer gemeinsamen Übernachtung in Gießen. Ein Gottesdienstbesuch am Sonntag bildete den Abschluss der Aktion.

Jetzt freuen wir uns, dass die Team- und Stammtreffen nach den Ferien wieder weitergehen.

Kanutour als Stamm-Hajk

Was könnte man als Ersatz für ein Camp machen – unter Einhaltung der Corona-Hygiene-Richtlinien – fragten wir uns, und so entschieden wir uns dafür, am 01. August 2020, während den Sommerferien, eine Kanutour zu veranstalten. Das Wetter war fantastisch, so um die 30 Grad. Nach einer kurzen Einweisung fuhren wir mit der ersten Gruppe in kleinen Teams so gegen 10:00 Uhr von Roth los. Wobei sich gerade der Beginn der Fahrt als besonders tückisch herausstellte: Wegen der langen Trockenperiode war die Lahn sehr flach und wir mussten gleich am Anfang mehrfach aussteigen, um die Kanus durch das flache Gewässer zu ziehen. Das machte den Mitfahrern besonders Spaß, denn das veranlasste sie dazu direkt im Wasser zu bleiben, um mit den Kanus mit zu schwimmen. Natürlich durften Wasserschlachten mit den Paddeln und Wettrennen nicht fehlen. 

Ein friedlicher Abschnitt auf der Lahn – bevor Wasserschlachten losgingen.

Gegen 13:30 Uhr erreichte die Kanugruppe das geplante Ziel Wißmar. Dort warteten schon die Teams, die am Vormittag gehajkt waren und nachmittags die Kanus wieder nach Gießen bringen würde. Alle, die von Roth losgefahren waren, würden nämlich am Wißmarer Campingplatz übernachten. 

Nach einer kurzen Stärkung hielt Stammleiterin Tabea die Andacht. Sie handelte von dem Jungen Josef, welcher in jungen Jahren von seinen Brüdern als Sklave verkauft wurde. Er musste diese Reise mit vielen Umwegen auf sich nehmen, denn Gott hatte einen Plan. Als Josef viele Jahre später erwachsen war, rettete er so seiner Familie das Leben. Als rechte Hand des Pharao verwaltete er die Vorräte während einer siebenjährigen Hungersnot und konnte so seiner Familie etwas zu essen geben. Gott handelt oft für uns unverständlich, aber er hat einen Plan für unser Leben!

In kleinen Gruppen ging es durch den Wißmarer Wald. Links oben zeigt sich zudem: eine Hummel?

Nach der Andacht machte sich Gruppe 2 mit den Kanus auf der Lahn auf den Weg nach Gießen. Währenddessen gingen die Jungen der ersten Gruppe auf einen kleinen Haik und das Team der Mädchen tobte im Badesee, welcher zum Campingplatz gehört.

Abends wurden in den Übernachtungsteams Würstchen und Kartoffeln im Trangia gekocht und die Biwaks für die Übernachtung aufgebaut. Wir ließen den Abend am Strand des Sees ausklingen und einige der Jungs entschieden sich für ein kleines Mitternachtsbad. Die Nacht verlief ruhig. Es regnete leicht und gewitterte etwas heftig, aber Gott hielt seine schützende Hand über unser kleines Camp. Etwas verschlafen wurden die Kinder am nächsten Morgen um 10:00 Uhr abgeholt, aber etwas müde zu sein gehört zu einer Rangeraktion irgendwie auch dazu. 😉

Artikel von Franca Eckhardt

Stamm-Hajk

Wir freuen uns, euch zu unserem Stamm-Hajk am 1. August 2020 einladen zu können!

Wir wollen neue Pfade gehen und uns als Stamm in Kleingruppen auf einen Hajk begeben. Wir werden wandern, Kanu fahren, gute Pausen miteinander verbringen und uns am Ende endlich wieder als gesamter Stamm coronakonform sehen. Lasst euch überraschen, was euch sonst noch erwartet!


Verbindliche Anmeldung bis 25. Juli 2020, unter stammwart[at]rr455.de. Seid schnell, es gibt nur begrenzte Plätze!

Osterfreude und Challenge #3

Ihr Lieben Ranger,  

Nun sind zwei Wochen Osterferien vorüber, die für euch vermutlich ganz anders waren als vergangene Ferien. Wahrscheinlich wurden auch bei euch etliche Dinge abgesagt: Treffen mit Freunden und Verwandten, Gottesdienste, Urlaube… 

Aber eins ist nicht abgesagt worden: Ostern!  Auch dieses Jahr durften wir uns voll Freude an die Auferstehung von Jesus erinnern und uns von ihm mit Hoffnung erfüllen lassen. Jesus ist in all das Chaos dieser Welt gekommen, um uns Vergebung und Frieden zu bringen. Wir wünschen euch, dass ihr diese Freude mit in euren Alltag nehmt.  

Als kleinen Rückblick auf die vergangenen Wochen sind hier ein paar Bilder der Corona-Challenge. Es wurden fleißig Kekse gebacken, Krokis gemalt, sich mit der Kluft verkleidet… Unten ist ein kleiner Einblick. Um auch weiterhin als Ranger in Kontakt zu bleiben gibt es auch diese Woche neue Challenges. Wir freuen uns wieder auf eure kreativen Ideen und Einsendungen bis nächste Woche Sonntag (26.04.).

Challenge A: Der Ranger-Stern

Schaffst du es, einen Rangerstern aus Dingen zu legen, die du zu Hause und/oder in der Natur findest?

Challenge B: Die Jünger in (freiwilliger) Quarantäne

Auch manche Jünger von Jesus kannten es, in einem Haus eingeschlossen zu sein. Nach Jesu Tod waren manche von ihnen gemeinsam in einem Haus in Jerusalem. Doch dann passierte das Unvorstellbare! Was war das genau? Lies es nach in der Bibel im Evangelium des Johannes, Kapitel 20 ab Vers 19 bis zum Ende des Kapitels und schreibe alle Namen auf, die dort genannt werden.

Challenge C: Knoten und Bünde

Damit das Rangerwissen nicht ganz einrostet: mache einen Knoten und einen Bund und schicke davon ein Foto! Du darfst dir aussuchen, welche Knoten und Bünde du machen möchtest (als Vorschlag: Kreuzknoten und Parallelbund).

Corona-Challenge #2

Hallo Ranger, 

Danke an alle, die letzte Woche bei den Challenges mitgemacht haben. Es gab echt gute Einsendungen! Auch für diese Woche ist der Einsendeschluss am Freitagabend. Wir sind gespannt auf eure Ergebnisse! 

Challenge A: Ranger-Rätselgitter  

Findest du alle Ranger-Begriffe im Rätselgitter? Die Wörter sind in alle Richtungen geschrieben (auch von rechts nach links). Vielleicht haben sich auch noch ein paar Namen darin versteckt… 

Challenge B: Jeden Tag eine gute Tat

Gibt es etwas, wo du jemandem helfen kannst? Du kannst kurz davon berichten oder ein Vorher-Nachher-Bild schicken. 

Challenge C: Der Kroki 

Mach einen Spaziergang und zeichne einen Kroki (egal ob Weg-, Plan-, oder Landschaftskroki). Die Anleitung dafür gibt’s im Pfadfinderhandbuch

Corona-Challenge-Pohlheim

Hallo Ranger,
um die Zeit ohne Treffen zu überbrücken, gibt’s die Pohlheimer-Corona-Challenge! Für jede Rangerstunde, die ausfällt, gibt es drei kleine Challenges. Ihr könnt euch aussuchen, welche und wie viele der Aufgaben ihr machen möchtet. Pro gelöster Challenge wird ein Punkt vergeben. Am ersten gemeinsamen Stammtreff wird der Gewinner mit einem Preis gekürt. Wenn ihr eine Challenge erledigt habt, dann könnt ihr eurem Teamleiter ein Beweisfoto schicken.
Viel Spaß bei den ersten drei Challenges! Ihr habt bis Freitagabend Zeit, diese zu lösen- und denkt daran, von jeder Aufgabe ein Foto zu schicken.

Challenge A: Wer steckt hinter der Kluft?
Mach ein Foto von dir in Kluft! Aber nicht nur einfach so, sondern: entweder als eine Person, die wir alle kennen, oder so, dass du nicht mehr zu erkennen bist. Wir werden später alle versuchen zu erraten, wer du bist!

Challenge B: Biblischer Backspaß
Welche Zutaten du dafür brauchst, findest du in der Bibel. Viel Spaß beim Backen!

Challenge C: der Brief-Ranger
Schicke eine Postkarte an jemanden, den du kennst.

Das war der Pfadranger-Kanuhajk 2019

Der Kanuhajk 2019 war eine sehr schöne und aufregende Tour auf der Lahn. Für einige Ranger war es auch ihr letzter Hajk und ebenso für den Leiter Lennart, der schon seit vielen Jahren mit dabei ist und mit uns vieles durchleben musste.

Angefangen hat alles mit einer langen Autofahrt bis zum Start und sofort nach Ankunft ging es auch schon mit den Kanus los. Jeder hat sich zu zweit oder zu dritt in ein Kanu gesetzt und ist losgedüst. Anfangs hatten meine Freunde und ich noch mit dem Paddeln und dem Lenken zu kämpfen und kamen auch manchmal nicht gut voran. Aber nach kurzer zeit waren wir eingepaddelt und kamen geradeaus durch – ohne große Schwierigkeiten. Nach ca. zwei Stunden kamen wir schon am Campingplatz an und bauten unser Zelte auf und bereiteten das Abendessen in den Trangias vor. Überrascht von einem kurzen kräftigen Regenschauer ging diese Kochaktion unter Traps zu Ende und bescherte uns ein geniales Abendmahl. Es gab Nudeln mit Kartoffel, Speck, Zwiebeln und Apfelmus (klingt ungewöhnlich, ist aber richtig gut!) und wurden aufgezehrt. Der Sonnenuntergang war unfassbar schön und musste natürlich sofort von Masen und allen andern fotografiert werden. Gruppen und Einzelbilder durften an so einem schönen Abend natürlich auch nicht fehlen! Als es dann dunkel wurde legten sich ein paar schon schlafen, aber der Rest des Trupps blieb am Lagerfeuer und führte lange und tiefe Gespräche bis in die Nacht rein. Jeder konnte wach bleiben solange er wollte und musste selbst einschätzen wie viel Schlaf und Kraft er für den nächsten Tag brauchte.

Am nächsten Tag frühstückten wir alle und haben eine Andacht gehalten bekommen von unserer Stammleiterin, die extra für uns nach Neun gefahren ist. Zum Schluss bekam jeder eine Schachtel Streichhölzer, die uns immer daran erinnern soll unser Licht leuchten zu lassen, was auch auf der Schachtel steht. Nach der Andacht packten wir alles zusammen und paddelten direkt schon wieder los. Während der Fahrt haben wir auch viel Spaß gehabt und Blödsinn gemacht. Eine kurze Mittagspause an einem Feld mit Abschlussandacht von unserem Leiter Lennart durfte da natürlich auch nicht fehlen. Zufällig kam eine andere Jugendgruppe mit Leitern vorbei, aber diese brauchten Hilfe, da ein paar Kanus abhanden gekommen sind an der Lahn. Natürlich haben wir ihnen geholfen. Nach fast sechs stunden Fahrt, zwei unfreiwilligen Badegästen und einem vollen Tag mit guten Gesprächen, waren wir fast beim Ziel angekommen und passierten mit den Kanus einen langen Tunnel. Es hat so gehallt dort drin, dass wir anfingen Lieder zu singen und dann auch noch im Kanon! Nach dem Tunnel waren wir am Ziel angekommen und haben die Kanus an Land gezogen und uns auf den Rückweg in die Stami gemacht.
Alles in einem war dieser Hajk für uns besonders emotional und trotzdem entspannend. Wir sind uns allen näher gekommen, wir haben über Jesus und die Welt gesprochen, haben vieles gelernt, aber vor allem war es für einige ihr letzter Hajk. Ich hoffe wir sehen uns alle mal wieder und unternehmen was zusammen!

Dieser Himmel! Ein wahrlich wunderschönes Wunderwerk nach dem Unwetter!

Beitrag von Gabe